DM5SN macht Druck IV

So, die ersten Tage mit dem Anet A6 sind vergangen. Zwischenzeitlich ist auch die Siebdruckplatte für den festen Stand eingetroffen und der Drucker an seinen Bestimmungsort im Shack umgezogen. Die erste Zeit habe ich mit dem Leveln der Z-Achse verbracht was nicht ganz trivial ist. entweder habe ich die Drucke „eingraviert“ oder sie lösten sich beim drucken schon ab. Als für mich am besten funktionierende Einstellung war die, wo zwischen Extruderkopf und Druckbett ein Stück Kopierpapier noch mit etwas Widerstand durch zu ziehen ging. Mit dieser Einstellung noch nicht ganz zufrieden probiere ich nun die Methode „Haarspray“ aus. Das erste Modell ist damit schon super geworden, das zweite ist gerade im Druck. So habe ich schon etwa 1/4 des mitgelieferten Filaments verbraucht. Dazu kamen noch ein paar Kleinteile für den Drucker die mir am wichtigsten erschienen. Eine brauchbare Düse für die Abkühlung des gerade gedruckten, Adapter für die Flügelschrauben am Druckbett (sonst ist das Einstellen eine Qual),Halter für den CMOS-Adapter (wovon ich erst mal 3 falsche ausgedruckt habe, eine Filamentführung (die Zufuhr des Filament von vorn ist Murks, besser ist von oben) sowie 2 Adapter für die Filamentrolle damit diese besser abrollt.

 

Hier ist der Drucker dabei mal ein Gehäuse für ein Sonoff-Schalter zu drucken. Immer nur am Drucker basteln macht auch keinen Spaß. Es hört sich zwar sehr laut an aber die Geräuschkulisse ist ertragbar. Die Nachbarn haben sich noch nicht beschwert ;-). Eine Unterhaltung in normaler Lautstärke ist trotzdem ohne Probleme möglich.
In den nächsten Tagen sind erst mal einige Änderungen an der Elektrik fällig. Das Netzteil hat noch immer keine vernüftige Abdeckung und der CMOS-Adapter muss auch noch dran. Danach wende ich ich mich einigen mechanischen Feinheiten zu und befestige den Drucker auch noch an der Siebdruckplatte.

73 Nico

Schreibe einen Kommentar